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Nicht nur Literatur- & Weinfreunde, auch Journalisten können ins Schwärmen geraten.
Pressestimmen ab 2009

»Viktor Jerofejew ist einer der Stargäste des Literaturfestivals "Literatur & Wein", das am Abend eröffnet wurde und Katja Gasser hat mit Jerofejew über das System Putin gesprochen.
[...]
Sein Befund über die Welt im Allgemeinen fällt dennoch mäßig optimistisch aus. "Im Moment ist das wirklich Besorgniserregende in der Welt, dass die Dummheit überall zuzunehmen scheint." Vielleicht hilft gegen die voranschreitende Verdummung Literatur & Wein.«
(Katja Gasser, ORF, ZIB 24, 14.4.2016)


»An nicht weniger als vier Tagen lasen im Stift Göttweig und im Literaturhaus NÖ in Krems/Stein Kapazunder wie Wilhelm Genazino, Paul Nizon, György Dalos, Josef Winkler, Barbara Frischmuth, Ilija Trojanow, Anna Weidenholzer und die Sprachkünstlerin Nora Gomringer, die mit ihrem gewitzten Vortrag das Publikum noch nach drei dichten Festivaltagen spätabends am Samstag zu Begeisterungsstürmen hinriss.

Dass die kredenzten Weine von Winzern aus der Wachau und dem Kamptal, denen schon vormittags ganz gut zugesprochen wurde, erstaunliche Energien freisetzten können, bewiesen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit ihrer Kondition. Der Saal im Stift, in dem gut 300 Personen Platz fanden, war fast bis auf den letzten Platz gefüllt - und viele blieben stundenlang gebannt sitzen, ehe es wieder an der Zeit war, einen Degustationsbon bei einem der zahlreichen vertretenen Winzer einzulösen. Gelegenheiten zum Entspannen der Sitzmuskel gab es reichlich. In den Pausen konnte man die Gänge und Höfe des Stifts durchstreifen oder auf dem riesigen Vorplatz einen Sundowner nehmen.«
(Sebastian Fasthuber, Falter 16/2013)


»Das Zusammenwirken von Winzern und Literaten hat in der Kremser Gegend Tradition ...«
(Werfrings Weinjournal, Wiener Zeitung, 2013)


»Im Brunnensaal von Stift Göttweig hat am Freitagabend die 13. Auflage des Festivals "Literatur & Wein" begonnen. [...] Der wohl stärkste Text des Abends stand gleich zu Beginn: Der Deutsche Finn-Ole Heinrich, derzeit als Writer in Residence Ateliergast im Unabhängigen Literaturhaus NÖ (ULNÖ) in Krems, schildert in seiner Erzählung "Zeit der Witze" aus dem Band "Gestern war auch schon ein Tag" die Gefühle und Gedanken eines jungen Mannes, der mit der Beinamputation seiner Freundin nicht zurecht kommt. [...] Aus Berlin war Judith Schalansky angereist, um ihren im Vorjahr von der Stiftung Buchkunst preisgekrönten "Atlas der abgelegenen Inseln" ausgiebig vorzustellen. "Das Buch ist schön, die Geschichten sind's nicht", merkte die Autorin zwischendurch an. Ob das auch nur Koketterie war oder ein Hauch von Selbstkritik, blieb offen. Kein Zweifel blieb hingegen bei Robert Menasses Erzählung "Aufklärung kommt vor dem Fall" aus dem jüngsten Buch "Ich kann jeder sagen". Wie hier der 68er-Mythos mit subtiler Ironie zu Grabe getragen wird, nicht aber zugleich die Hoffnung auf Widerstand, ist schon gelungen. [...]«
(APA 2011)


»Bei zwei Abendveranstaltungen im Stift Göttweig und zwei Matineen im Literaturhaus in Krems-Stein kamen Literatur-, Musik- und Wein-Fans gleichermaßen auf ihre Kosten. Autoren wie Robert Menasse, Altmeister Gerhard Rühm oder der bekennende Biertrinker Thomas Kapielski ("Die haben mir aber gesagt, der Wein ist hier gut ...") boten unterhaltsame Einblicke in ihr Schaffen, die Wiener Tschuschenkapelle und Roland Neuwirth mit seinen Extremschrammeln - er war seit Beginn des Festivals nun schon zum 13. Mal mit dabei - unterhielten musikalisch. Der große Erfolg des Festivals, vom Literaturhaus organisiert, hängt nicht zuletzt von den genussvollen Kamptaler Weinen ab. [...]«
(NÖN Kamptal, Treffpunkt Seiten, 2011)


»Wie ein Rosé zu einer kleinen Verliebtheit passt? Was ein Riesling auf einer Schatzinsel verloren hat? Und wie sich ein Zweigelt mit einer Sauftour verträgt? Bestens. Zumindest bei "Literatur und Wein". [...]«
(NÖN Kultur, 2011)


»Als "Kulturenfestival" versteht sich Literatur & Wein, eine vom Kremser Unabhängigen Literaturhaus NÖ (ULNÖ) mittlerweile zum elften Mal abgehaltene Veranstaltung. Zur Eröffnung am Freitagabend im Benediktinerstift Göttweig war der Brunnensaal ausverkauft, für den zweiten Abend (mit Werner Kofler, Urs Widmer u.a.) am Samstag und die abschließende Matinee am Sonntag im ULNÖ gab es noch Restkarten.

Nach einer launigen Begrüßung durch Pater Justus begann Christoph W. Bauer mit poesievollen Ausschnitten aus dem Buch "supersonic. logbuch einer reise ins verschwinden". Angela Reitzer las aus dem Erzählband "Frauen in Vasen" eine von psychologischem Feingefühl geprägte Familiengeschichte. Einen durchaus vielversprechenden Abschnitt aus seinem neuen Buchprojekt steuerte Josef Haslinger mit der Erzählung "Südbahnhotel" bei.

SARKASTISCHER WITZ
Sarkastischen Witz legte der polyglotte ukrainische Autor Andrej Kurkow an den Tag. "Bei uns würde das Festival 'Literatur und Wodka' genannt", scherzte er und las aus dem Band "Herbstfeuer". Mit seinen Biografien erfundener Literaten ("Das kleine Lexikon der Provinzliteratur") sorgte der Schweizer Pedro Lenz für Heiterkeit, ehe seine Landsfrau Nora-Eugenie Gomringer angesichts des servierten Sekts meinte: "Ich hab schon mit vielen Flaschen gelesen, aber noch nie mit einer so schönen."

Für den musikalischen Teil waren Krzysztof Dobrek, Aljosha Biz, Alegre Correa, Roland Neuwirth, Marwan Abado und Doris Windhager zuständig. Wie nicht anders zu erwarten, gab es eine wilde Stilmischung ganz im Sinne integrativer World Music - mit sanftem Schrammeleinschlag - zu hören.

Zu den einzelnen Lesungen präsentieren Kamptaler Winzer ihre besten Tropfen, die in den Pausen auch vom Publikum verkostet werden.«
(APA 2009)