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©E.Schwichow
Nico Bleutge
Nico Bleutge studierte Neuere Deutsche Literatur, Allgemeine Rhetorik und Philosophie in Tübingen. Seine Gedichte wurden in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht. 2006 debütierte er mit dem Gedichtband klare konturen. Seit 2001 arbeitet er als freier Literaturkritiker u.a. für die Süddeutsche Zeitung, die Neue Zürcher Zeitung, den Tagesspiegel und die Stuttgarter Zeitung. 2009 wurde in der ORF-Reihe "Literatur als Radiokunst" das Stück wasser. steine gesendet.

Bleutge ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Er wurde u.a. mit dem Eichendorff-Literaturpreis (2015), dem Alfred-Kerr-Preis (2016) und dem Kranichsteiner Literaturpreis (2017) ausgezeichnet.

"Echos und Lesefetzen, eigene und fremde Stimmen, die sich zu einem Dritten formen. Solche Sprachfunde sind für Nico Bleutge wie Kraftfelder, die seine Aufmerksamkeit bündeln." (Klappentext nachts leuchten die schiffe, C.H. Beck Verlag)

Auswahl Publikationen:
verdecktes gelände, Gedichte, C.H. Beck 2013
fischhaare finden, Max Marek (Papierschnitt) und Nico Bleutge (Text), Edition Sutstein 2012

»versenk dich in die bewegung des wassers
mischte sich jenes licht mit dem licht, erzeugte ihre verbindung
ein anderes licht, verwandtschaft von flucht und begreifen
ein zwischending aus gas und flüssigkeit
das die welt umpflügte. die wellen verstehen
so wie ein tanker durch die helle wasserfläche gleitet
zellhaut legt sich über zellhaut, erkundungsgeschwader für müde
strahlen, und die ströme quellen, meilenbreite bänder
wo alles sich aus masse in kraft verwandelt, glattes leuchten
das zusammenspiel von zink und rost verdecken
stumme kristalle, und die impulse vom landverkehr
[...]«
(Aus: nachts leuchten die schiffe, Gedichte, C.H. Beck 2017)

Teilnahme an Literatur & Wein: 2018
AUTORINNEN 2018