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Friedrich Achleitner
1930 in Oberösterreich geboren, ist Architekt, Architekturkritiker und Schriftsteller. Als Literat ist er einer der wichtigsten Vertreter des modernen Dialektgedichts und der konkreten Poesie, als Essayist ein bedeutender Kritiker und Chronist der modernen Architektur. Seit 1958 freier Schriftsteller.

Mit dem quadratroman (1973) systematisierte er seine bis dahin unternommenen Studien, indem er den Held seines Romans, das titelgebende Quadrat, insgesamt 174mal mit Über-, Unter-, Ein-, Aus- und Beschreibungen versah. Er wurde mehrfach ausgezeichnet und geehrt: u.a. 2007: Preis der Stadt Wien für Literatur, 2008: Schelling-Preis für Architekturtheorie, Heinrich-Gleißner-Preis

Auswahl Publikationen:
Iwahaubbd, Zsolnay 2011
und oder oder und, Zsolnay 2006

»stammgäste kommen aus verschiedenen stämmen. es wurde noch nicht erforscht, welcher stamm die besten stammgäste hervorbringt. es gibt, so ist zu vermuten, nicht nur stammgäste, sondern auch gaststämme. stammgäste stammen meist von bedeutenden gaststämmen ab. die gaststammführer sind bemüht, nur die besten stammgäste auf die besten stammtische zu verteilen. die stammgastordnung sorgt dafür, dass die stammgäste aus den besten gaststämmen auf die stammlokale und stammtische verteilt werden. der titel gaststammstammgast wird seltener als kammerschauspieler verliehen.«
(Aus: der stammgast, in: einschlafgeschichten, Zsolnay 2003)

Teilnahme an Literatur & Wein: 2009, 2012