Programm
Ort & Anreise
Musik
Weingüter
Sponsoren
Bilder:

©D.Skiba
Franzobel
Franzobel, geboren in Vöcklabruck, lebt in Wien, ist einer der populärsten und polarisierendsten österreichischen Schriftsteller. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Ingeborg-Bachmann-Preis (1995), den Arthur-Schnitzler-Preis (2002) und den Nicolas Born-Preis (2017). Bei Zsolnay erschienen zuletzt die Krimis "Wiener Wunder" (2014) und  "Groschens Grab" (2015) sowie 2017 sein Roman "Das Floß der Medusa", für den er auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand und den Bayerischen Buchpreis erhielt. Im Rahmen des Festivals wird er aus seinem neuen bisher unveröffentlichten Roman lesen.

Auswahl Publikationen:
Liebesgeschichte, Zsolnay 2007
Österreich ist schön. Ein Märchen, 2009
Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind, 2012

»Kannibalismus war unter Seeleuten nichts völlig Abwegiges, solange die Regeln eingehalten wurden. Sogar die allerheiligste katholische Kirche duldete den Verzehr von Menschenfleisch in Extremsituationen. Aber fünfzehn Überlebende von hundertsiebenundvierzig? Waren hier die Regeln eingehalten worden? Oder hatte man nur eine Regel gekannt, die des Stärkeren? Hatte man sich gegenseitig abgeschlachtet und dann aufgefressen?«
(Aus: Das Floß der Medusa, Zsolnay 2017)

Teilnahme an Literatur & Wein: 1999, 2000, 2001, 2002, 2005, 2008, 2018