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Rosa Pock
Geboren 1949 in Wagna (Südsteiermark), begann ein Studium der Sozialwissenschaft in Graz, ging für eine Zeit nach Paris und Wien, lernte bei einer Berlin-Reise 1972 H.C. Artmann kennen. Kurz darauf wurden die beiden ein Ehepaar, das sie auch bis zu Artmanns Tod (2000) bleiben sollten.

Gemeinsam mit dem Dichter lebte Rosa Pock in Salzburg, wo sie ihr Philosophie-Studium absolvierte, heute lebt sie in Wien. Bereits in den 1990er Jahren gelang der Autorin mit dem eigenwilligen und eigenständigen Sprachgestus der schwierige Schritt, aus dem übermächtigen Schatten des H.C. Artmann zu treten und ihre Literatur zu etablieren. Auswahl Publikationen:

Auswahl Publikationen:
Ein Gedicht, Edition Thanhäuser 2015
wir sind idioten, Droschl 2012
Eine kleine Familie. Tagebuch eines Schulmädchens, Droschl 2004

»gäbe es gott, müsste man ihn nicht erfinden, so dein satz zum guten morgen und ich dir antworte mit glaube liebe hoffnung und streiche du gott aus deinem vokabular und ich streiche gold eitelkeit und ruhm aus meinem, doch dann ein wachtraum um sich greift und ich dich visioniere als soldaten, der heimkehrt in sein land auf das land und schergen unserer liebe schon warten auf dich, denn was du gesehen in der hitze der sonne, lässt zuschütten dich die nacht mit doppeltem korn, weil deine sinne wie dein sinn sie sind verbrannt und hier bunte baumax-fassaden dich anöde während ich pflege den garten.«
(Aus: Aus: wir sind idioten, Droschl 2012)

Teilnahme an Literatur & Wein: 2015