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©S.Klüter/Suhrkamp
Juri Andruchowytsch
Geboren in Iwano-Frankiwsk in der Westukraine. Er erhielt viele Stipendien in den USA und in Westeuropa.

Andruchowytsch debütierte als Lyriker. 1985 zählte er zu den Mitbegründer*innen der legendären literarischen Performance-Gruppe Bu-Ba-Bu (Burlesk-Balagan-Buffonada). Zu Beginn des 21. Jahrhunderts gilt er als eine der wichtigsten kulturellen und intellektuellen Stimmen seines Landes; seine Werke werden international übersetzt und verlegt. Im deutschen Sprachraum wurde er mit seinem Essayband Das letzte Territorium (2003) bekannt, es folgte Mein Europa (2004, gemeinsam mit Andrzej Stasiuk, beide Edition Suhrkamp).

Für sein auf Deutsch vorliegendes Werk wurde der Autor vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Völkerverständigung 2006 und dem Heinrich Heine Preis 2022.

Auswahl Publikationen:
Radio Nacht, Suhrkamp 2022
Die Lieblinge der Justiz, Suhrkamp 2020
Karpatenkarneval, Suhrkamp 2019
Kleines Lexikon intimer Städte, Insel 2016
Perversion, Suhrkamp 2011
(Alle übersetzt von Sabine Stöhr)


»Sie hören RADIO NACHT, am Mikrofon ist Josip Rotsky, alias Jos. Hier hat es eben zwölf geschlagen, und ich bleibe bis zum Morgen auf Sendung. Heute ist Freitag, der 13. Dezember – alles ideal, wie Sie sehen: der schlimmste Tag des schlimmsten Monats am schlimmsten Wochentag. Ein guter Anlass, Zeit miteinander zu verbringen.«
(Aus: Radio Nacht, Suhrkamp 2022. Aus dem Ukrainischen übersetzt von Sabine Stöhr)


Teilnahme an Literatur & Wein: 2008, 2014, 2023
AUTOR*INNEN 2023
Juri Andruchowytsch
Birgit Birnbacher
Milena Michiko Flašar
Arno Geiger
Sabine Gruber
Judith Hermann
Maarten Inghels
Anna Kim
Christoph Mauz
Verena Roßbacher
Alex Rühle
Thomas Sautner
Robert Schindel
Ferdinand Schmatz
Raoul Schrott
Peter Stamm
Nada Topić
Liao Yiwu