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Ferdinand Schmatz
Geboren in Korneuburg / NÖ. Von 2012 bis 2020 leitete er das Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ferdinand Schmatz hat sich der avantgardistischen und experimentellen Lyrik verschrieben, er ist Romancier, Essayist und Philosoph.

In seiner Lyrik führt er die von der Wiener Gruppe initiierte experimentelle Literatur fort und geht mit seinem neuen Gedichtband an die Quellen - an jene der Sprache, der Kulturgeschichte, an jene, die am Schnittpunkt von Kulturlandschaft und Wildwuchs entspringen ebenso wie an die Quellen der Donau, deren Verlauf er literarisch und real begleitet.

Ferdinand Schmatz wurde u.a. geehrt durch den H.-C.-Artmann-Preis 2006 und den Ernst-Jandl-Preis 2009.

"Wer sich auf die Lektüre der Essays von Ferdinand Schmatz einlässt, wird behutsam an der Hand geführt und reist mit leichtem, aber sperrigem Gepäck. Schmatz ist der neben Franz Josef Czernin herausragende Vertreter experimenteller Literatur in Österreich." (Ronald Pohl, Der Standard)

Auswahl Publikationen:
das gehörte feuer, orphische skizzen, Haymon Verlag 2016
Quellen, Gedichte, Haymon Verlag 2010


VERLOCKUNG INS RAUSCHEN
das namen lose
ich
- ein laufendes,
sucht draussen auf
zu finden mich gespiegelt
bin ich
binnen antlitz meiner
selbst - aus augen, nase, ohr, fuss, arm,
[...]
(Aus: STRAND DER VERSE LAUF. Gedicht, Haymon Verlag 2022)

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